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10 Jahre Hoffnung – 10 Jahre Zukunft

2026 markiert ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte von MedAustron: MedAustron feiert 10 Jahre seit der Behandlung unseres ersten Patienten – und ebenso ein Jahrzehnt wegweisender Forschung.

Mit Stolz blicken wir auf die vergangenen Jahre zurück, in denen MedAustron kontinuierlich gewachsen ist und viele Meilensteine erreicht hat. Zugleich richten wir den Blick nach vorne: Ambitionierte Ausbaupläne sind bereits auf Schiene und werden künftig noch mehr Patientinnen und Patienten den Zugang zu einer Strahlentherapie mit Protonen oder Kohlenstoffionen ermöglichen.

MedAustron: Stationen einer Erfolgsgeschichte

Die Zeitleiste von 1989 bis 2026 zeigt eindrucksvoll nicht nur die zahlreichen Meilensteine der vergangenen zehn Betriebsjahre, sondern auch die wichtigen Errungenschaften, die das Zentrum Realität haben werden lassen. Sie alle bilden das solide Fundament für eine Zukunft voller Innovation, Fortschritt und Hoffnung.

  1. 2016

    Start der Nicht-klinischen Forschung

    In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium wurde ab 2016 Strahlzeit für nicht-klinische Forschung zur Verfügung gestellt.
  2. 2016

    Erster Patient mit Protonen behandelt

    Im Dezember 2016 war es soweit: der erste Patient wurde bei MedAustron behandelt.
  3. 2017

    Pädiatrische Patientinnen und Patienten

    Wenige Monate danach wurde auch das erste Kind bestrahlt.
  4. 2017

    Zweiter Raum für Patienten

    Ein zusätzlicher Bestrahlungsraum ermöglicht die Behandlung von mehr Patientinnen und Patienten.
  5. 2017

    Erste klinische Studie zugelassen

    Mittlerweile wurden über 2.600 (Stand Juni 2026) Patientinnen und Patienten in die Registerstudie eingeschlossen. Aktuell führt MedAustron vier aktive klinische Studien durch, sowie zwei in Kooperation mit anderen Institutionen, während sich drei weitere klinische Studien in Vorbereitung befinden. Darüber hinaus fungiert MedAustron als Behandlungseinrichtung für drei pädiatrische Studien.
  6. 2018

    Vertikale Strahllinie in Betrieb

    Erfolgten alle Bestrahlungen bisher aus horizontaler Richtung, wird dies nun auch aus vertikaler Richtung möglich.
  7. 2019

    Erste Patientenbehandlung mit Kohlenstoffionen

    Die erste Behandlung mit Kohlenstoffionen werden durchgeführt. Die Kohlenstoffionen-Bestrahlung bringt MedAustron auf eine völlig neue Ebene. Damit ist MedAustron eines von sechs Zentren weltweit, die zwei Teilchenarten für die Bestrahlung verwenden können.
  8. 2019

    Kohlenstoff

    Kohlenstoffionen werden für die nicht klinische Forschung zur Verfügung gestellt.
  9. 2021

    1.000 Patient*innen behandelt

    Mehr als 1.000 Krebspatientinnen und -patienten wurden seit der Inbetriebnahme behandelt.
  10. 2022

    Erster Patient mit Gantry behandelt

    Der erste Patient wurde im dritten Behandlungsraum bestrahlt. Eine Gantry bietet die Möglichkeit den Protonenstrahl aus unterschiedlichen Winkeln auf Tumore zu lenken.
  11. 2023

    Heliumstrahl für die Forschung

    Der Teilchenstrahl aus Heliumionen konnte den gesamten Weg durch den Teilchenbeschleuniger und in den Forschungsraum gebracht werden. Dies schaffte die technische Voraussetzung für die darauffolgende Betriebserlaubnis.
  12. 2023

    2.000 Patient*innen behandelt

    Bereits 2.000 Patientinnen und Patienten wurden mit Protonen oder Kohlenstoffionen behandelt.
  13. 2024

    Gemischte Ionenstrahlen

    Im Jahr 2024 konnte die erste erfolgreiche Messung eines gemischten Helium- und Kohlenstoffionenstrahls in einer klinischen genutzten Beschleunigeranlage durchgeführt werden.
  14. 2024

    Behandlung von Aderhautmelanomen

    Der erste Patient mit einem Aderhautmelanom wurde mittels eigens entwickelten Systems mit Protonen behandelt. Bisher war das nur an dedizierten Zentren für Augenbehandlungen möglich.
  15. 2025

    Betriebserlaubnis Heliumionen

    Durch die Betriebserlaubnis von Heliumionen erweitert MedAustron das Portfolio an Teilchenarten – vorerst allerding nur für die Forschung.
  16. 2025

    Erster Patient mit Gating behandelt

    Durch Respiratory Gating wird die Strahlabgabe an den Atemzyklus des Patienten angepasst, wodurch insbesondere Tumore im Thorax oder Oberbauch noch besser behandelt werden können.